Ich der Flüchtling oder Flüchtling in mir

Einige Menschen sind momentan so sehr mit dem Thema «Flüchtlinge» beschäftigt, dass ich mich frage: "Wovor flüchtet dieser Mensch selbst?" Klare Antwort: "Vor sich selbst!" Wenn Du mit den Gedanken permanent bei den Flüchtlingen bist und deine ganze Aufmerksamkeit und Energie dort hin lenkst, wer ist dann in dem Moment bei dir? Wer schenkt dir die Aufmerksamkeit? Wer kümmert sich um dich?


Wenn ich ständig mit meinen Gedanken woanders bin, bei anderen Menschen und Situationen, dann kann ich im Hier und Jetzt nicht für mich da sein. Ich kann mich nicht um mich und mein Leben selbst kümmern. Wenn ich mich in die Angelegenheit der Flüchtlinge sowie der Politik einmische und mit meinen Gedanken bei denen bin, so trenne ich mich von mir. Und Trennung tut weh. Die schmerzhafte Trennung ist, die Trennung von sich selbst. Wenn ich mich mit meinen Gedanken, meiner Aufmerksamkeit bei den Flüchtlingen und Politikern bin, dann bin ich von mir getrennt. Ich bin nicht bei mir. Wer ist dann bei mir? Bin ich bei mir? Nein!


Die Frage, die dann auftaucht "Wovor flüchtest Du, in dem du in das Thema «Flüchtlinge» flüchtest? Warum sind dir die «Flüchtlinge» und die «Politiker» wichtiger in dem Moment als du und dein Leben? Welche Ängste stecken in dir, die du nicht anschauen willst und projizierst die somit auf die Flüchtlinge und die Politik?


Das Thema »Flüchtlinge» spiegelt uns etwas. Es spiegelt den Flüchtling in uns selbst.

In jedem von uns steckt ein Flüchtling. Wir flüchten jeden Tag vor irgendetwas. Der Alkoholiker flüchtet vor sich selbst, seinen Problemen und Ängsten, in dem er trinkt. Der Workoholiker flüchtet vor sich selbst und seinen Problemen, in dem er sich mit sehr viel Arbeit ablenkt. Es gibt Menschen, die in den Freizeitstress flüchten, weil sie es nicht aushalten können, mit sich selbst alleine zu Hause bleiben. Also flüchten sie vor sich selbst. Es gibt Menschen, die in eine "ungesunde" Beziehung flüchten, weil sie Angst vor Einsamkeit haben.


In jeder Flucht steckt eine Menge Angst dahinter.


Jeder von uns flüchtet vor irgendetwas. Und es sieht momentan so aus, als wenn wir ständig vor etwas auf der Flucht wären. Die einzige Flucht die wir haben, ist die vor uns selbst. Wir flüchten vor unseren Träumen, vor unseren Gefühlen, vor der Liebe und vor dem Wohlstand.


Der Flüchtling in mir! 

Früher flüchtete ich ständig in Aktivitäten, weil ich mich mit mir und meinen Ängsten nicht auseinander setzen wollte. Weil ich meine Gefühle wie Ärger, Wut, Enttäuschung usw. nicht fühlen wollte. Besonders eine große Angst hatte ich vor der Wahrheit. Irgendwo in mir drin, wusste ich, dass wenn ich in die Augen der Wahrheit schaue, würde mein Leben, was bis dahin aus einer Illusion bestand, sich in Asche verwandeln. Und so war es auch. Und das war gut so. Dadurch entstand ein neues, wahrhaftiges Leben.


Wovor flüchtest Du in deinem Leben? Was willst du in dir nicht sehen oder fühlen?


Liebe Grüße, Nina Pister

Lifestyle- und Energieberaterin, Coach

Ich, der Flüchtling oder der Flüchtling in mir.Einige Menschen sind momentan so sehr mit dem Thema «Flüchtlinge»...

Posted by agolia.de on Dienstag, 15. September 2015

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Mitteilen



Nina Pister, Am Wall, Bremen,
Nina Pister - Lifestyle & Energieberaterin

Tel. +49  170 9867343 (Germany)

Tel. +33 75 39 55 827 (Франция) 

E-Mail: info@agolia.de

Skype: bremerin.nina888